Seit unserer Gründung vor sechs Jahren arbeiten wir eng mit der Aldea Cristo Rey in Cochabamba zusammen, einem Kinderdorf für ca. 200 Kinder inhaftierter Eltern. Wir haben mit den Spenden aus Deutschland die Arbeit einer Psychologin sowie einer Näherin ermöglicht, die sich um das psychosoziale Wohl der Kinder kümmern bzw. ihnen eine berufliche Perspektive aufzeigen möchten.

Die Aldea, die von den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel geführt wurde, wird in diesem Monat aus politischen Gründen an die Gemeinschaft der bolivianischen Augustinerpatres übergeben. Mit allen Beteiligten wird derzeit in Cochabamba daran gearbeitet, dass der Übergang möglichst komplikationslos verläuft und dass die Arbeit im Sinne der Kinder und ihrer im Gefängnis lebenden Eltern fortgeführt werden kann. Unser Engagement wird von den Augustinern mit Freude gesehen und ist im Sinne aller erwünscht. Nach einem positiven Erstkontakt sind wir sehr zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit auch mit den Augustinern sehr zuverlässig funktionieren wird. Wir führen unsere Unterstützung in der Aldea also bis auf weiteres fort.

Die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel haben auf ihrer Webseite einen Artikel verfasst, der alle wichtigen Hintergrundinformationen zum Wechsel der Trägerschaft liefert:

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