Besonders spannend sind Projektrückmeldungen aus erster Hand und in persönlicher Form.
So haben wir uns sehr gefreut, Petra Sadura, Leiterin des Kinderdorfs Aldea Cristo Rey in Cochabamba, während ihres Heimaturlaubs im Juni für einen Vortragsabend gewinnen zu können. In der Mendener St. Paulus Gemeinde gab Petra rund vierzig Bolivien-Interessierten einen Einblick in das tägliche Leben des bolivianischen Heims, das Kinder besuchen, deren Eltern inhaftiert sind.

Petra berichtete auch von dem Personalwechsel der Schneiderin, deren Anstellung wir mit Hilfe Ihrer Spendengelder finanzieren. Dora Machaca hat das Heim im März verlassen und bedankt sich sehr herzlich für die ihr gegebene Möglichkeit, in der Aldea zu arbeiten. Mit Doras tatkräftiger Unterstützung konnte aber schnell eine Nachfolgerin, Maria Eugenia, gefunden und eingearbeitet werden.

Maria Eugenia kümmert sich seit März um alle anfallenden Näharbeiten im Heim und unterrichtet einige der Kinder im Schneidern. Zum Vatertag nähte sie mit den Kindern kleine Geschenke, die diese ihren Vätern ins Gefängnis bringen konnten.

Zu Besuch waren an dem Abend auch Pfadfinder aus Ennepetal, durch deren Unterstützung im Rahmen eines Spendenlaufs eine eigene Pfadfindergruppe in der Aldea gegründet werden konnte. Hierüber berichten wir ausführlich im nächsten Rundbrief. Der finanzielle Erlös des Abends kommt direkt der Aldea Cristo Rey zugute!

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