● Vor Ort · Oruro
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Durch die Klassenräume der Schule "Colegio Padilla" zieht eisige Höhenluft und die Schüler frieren. Grund dafür sind kaputte oder gar nicht erst vorhandene Fensterscheiben. Besonders in den Wintermonaten Juni bis August macht sich das in der auf 3700 m Höhe gelegenen Andenstadt Oruro bemerkbar. Neben den Fensterscheiben fehlt es am ganzen Schulgebäude an allen Ecken und Enden: Von der Decke und den Wänden bröckelt der Putz, im Holzfußboden sind tiefe Löcher und Tische und Stühle sind meist morsch und wackelig. Zum Schutz vor der Kälte werden die hölzernen Fensterläden geschlossen, so dass die Klassenräume im Halbdunkel liegen, denn es gibt nicht in allen Räumen Lampen. Hinter dem Gebäude befindet sich ein kleiner Sportplatz, auf dem Stille herrscht, weil es keinen einzigen intakten Ball für den Sportunterricht gibt...
Die Bergarbeiter-Stadt Oruro ist eine der ärmsten Städte im ärmsten Land Südamerikas. So sind die meisten der knapp hundert staatlichen Schulen (fiscales), darunter das "Colegio Padilla", schlecht versorgt. Während die wenigen Privatschulen in der Stadt in etwa westlichem Standard entsprechen, bekommen die fiscales nur wenig Unterstützung vom Staat. Für Anschaffungen müssen sich die Eltern zusammentun, obwohl sie meist selbst nur das Nötigste besitzen.
Die Bergarbeiter-Stadt Oruro ist eine der ärmsten Städte im ärmsten Land Südamerikas. So sind die meisten der knapp hundert staatlichen Schulen (fiscales), darunter das "Colegio Padilla", schlecht versorgt. Während die wenigen Privatschulen in der Stadt in etwa westlichem Standard entsprechen, bekommen die fiscales nur wenig Unterstützung vom Staat. Für Anschaffungen müssen sich die Eltern zusammentun, obwohl sie meist selbst nur das Nötigste besitzen.
Klassenzimmer
Während seines Zivildienstes in Oruro lernte Lukas vier dieser fiscales kennen. Mit Spendengeldern aus Deutschland konnte diesen Schulen von 2005 bis 2010 bereits mit einigen elementaren Dingen geholfen und so der Schulalltag für die orureñischen Schüler angenehmer und motivierender gestaltet werden. Dieses Projekt wollen wir mit unserem Verein fortsetzen und so viele fiscales in Oruro wie möglich mit dem Nötigsten für den Schulalltag ausstatten: Dazu zählt u.a. das Einsetzen von Fensterscheiben, Reparaturen an den Schulgebäuden sowie die Reparatur bzw. Anschaffung von Möbeln, aber auch der Einkauf von Bällen und anderem Utensil für den Sportunterricht, sowie kleiner Musikanlagen für den Sport- und Fremdsprachenunterricht.
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